Ausstellungen

Zeichen setzen durch Zeichen

26. Mai - 1. Juli 1979

Palermo, Karfreitag IV, 1970

Georg Baselitz Joseph Beuys, Antonius Höckelmann, Palermo, A. R. Penck, Walter Pichler, Sigmar Polke, Arnulf Rainer, Tomas Schmit

"Welche Bedeutung hat die Zeichnung, zu der nur die einfachen Mittel eines Zeichenstiftes oder eines Tuschpinsels und eines Stücks Papier notwendig sind, in einer optischen Welt, in der Presse und Fernsehen die technisch hergestellte Bilderflut verbreiten?" Mit dieser Frage beginnt Günther Gercken, Co-Kurator der Ausstellung, seinen Katalogtext und formuliert damit die grundlegende Überlegung dieses Ausstellungsprojekts. In der Zusammenstellung von neun Positionen deutscher Gegenwartskunst wird die älteste Form des künstlerischen Ausdrucks nach ihrer Bedeutung in der Gegenwart befragt. Diese wird als "subversiv gegenüber den weltanschaulichen Zwängen" bewertet, denn "in der Zeichnung manifestiert sich die Freiheit des Künstlers beispielhaft für die mögliche Unabhängigkeit und Kreativität aller Menschen."

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. (vergriffen)