Ausstellungen

René Magritte und der Surrealismus in Belgien

23. Januar - 28. März 1982

Marcel Marien, Camille Goemans, Irène Hamoir, Georgette Magritte, E.L.T. Mesens, Louis Scutenaire, René Magritte, Paul Colinet. Sitzend: Gérard van Bruaene. Brüssel, März 1953

Pol Bury, Paul Colinet, Paul Delvaux, Jane Graverol, Paul Joostens, Marcel Lefrancq, René Magritte, Marcel Piqueray, Robert Willems

"Ließ man bei den französischen Surrealisten seiner Unvernunft freien Lauf wie einer seine Hunde in die abendliche Natur schickt, so führten die Brüssler ihre Vernunft an der Leine wie der Bürger, der um die Mittagszeit mit Hektor ausgeht. Das änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass beide Gruppen von dem gleichen Geist der Subversion getragen waren." (Autor unbekannt)

Schon im Jahre 1976 begann Uwe M. Schneede mit den Vorbereitungen einer Werkschau zu Magritte, die jedoch scheiterte als klar wurde, dass alle wichtigen Werke des Malers für eine Retrospektive in Brüssel reserviert waren. 1980 wurde die Arbeit an dem Projekt wieder aufgenommen, diesmal allerdings mit einem Schwerpunkt auf die frühe Schaffensperiode Magrittes, die Jahre von 1926-1940. Des Weiteren entschied man sich dazu, auch die Arbeiten anderer belgischen Surrealisten zu zeigen. Somit ergab sich die Möglichkeit, die surrealistische Bewegung in Belgien nachvollziehbar machen zu können, was eine wertvolle Ergänzung der bisherigen Magritte-Forschung darstellte.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. (vergriffen)