Ausstellungen

Erwin Wurm

19. März - 25. April 1993

Zu viel? Zu groß? Zu schön? – Wie die asketische Antwort auf die Bilderflut der letzten Jahre mutet das Werk des Österreichers Erwin Wurm (*1954 Bruch an der Mur/Österreich) an. Staubspuren kennzeichnen den Ort, wo Gegenstände einmal standen, aber verschwunden sind. Gebrauchte Pullover spielen vorübergehend Skulptur, könnten aber wieder in den Kleiderschrank zur weiteren Benutzung zurückkehren. Videofilme öffnen für skulpturale Handlungen einen vergänglichen Raum. "Wo bitte sind die Werke?" – Das wird wohl mancher Ausstellungsbesucher fragen. Tücke des Objekts: Er findet die Kunst, wo er sie eigentlich nicht vermutet hätte.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. (vergriffen)