Ausstellungen

Archigram – Visionen einer britischen Architektengruppe

1. Mai - 20. Juli 1997

Die Ausstellung stellt die innovativen Konzepte und visionären Projekte der englischen Architektengruppe Archigram vor (Warren Chalk, Peter Cook, Dennis Crompton, David Greene, Ron Herron und Michael Webb). Die Londoner Gruppe, die hauptsächlich zwischen 1961 und 1974 arbeitete, hat die globalen Verwobenheiten von Kultur und Technologie vorweggenommen und dadurch maßgeblich die weltweiten Architekturdiskussionen beeinflusst.
Die Ideen von Archigram sind Reaktionen auf Raumfahrt und Mondlandung, auf Subkultur und Beatles, auf Science-Fiction und die neuen Technologien der 1960er und 1970er Jahre. Ihre historischen Inspirationen kamen von Architekten wie Buckminster Fuller, Bruno Taut oder Friedrich Kiesler. Archigram schuf radikale Alternativen zur Stadt, zum Haus und zu anderen architektonischen Archetypen. Ihr pluralistisches architektonisches Vokabular beinhaltet Collagen mit Werbebildern aus der Konsumwelt, Konglomerationen von Städten, die an Raumschiffe erinnern oder metaphorische Zeichnungen über Robotertechnik und organische Stadtlandschaften.

Die Ausstellung wurde 1994 in der Kunsthalle in Wien, anschließend im Centre Pompidou Paris und im Museum für Gestaltung in Zürich gezeigt.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. (vergriffen)