Ausstellungen

fast forward, Phase 2 - trade marks

8. Mai - 21. Juni 1998

Angela Bullloch, Plamen Dejanov & Swetlana Heger, Peter Fischli, Sylvie Fleury, Katharina Fritsch, General Idea, Felix Gonzáles-Torres, Georg Herold, Stephan Huber, Karen Kilimnik, Jeff Koons, Barbara Kruger, Louise Lawler, Sherrie Levine, Allan McCollum, John Miller, Cady Noland, No problem agency (Roland Rust/Volker Eichelmann), Daniel Pflumm, Richard Prince, Martha Rosler, Andreas Slominski, Haim Steinbach, Rosemarie Trockel, David Weiss, Richard Wentworth, Johannes Wohnseifer

Der Kunstverein untersucht in trade marks das Verhältnis von Kunst und Ökonomie. Die Ausstellungsthematik ist vom Kunstboom Mitte der 1980er Jahre inspiriert. Gemälde und Skulpturen wurden zu gesuchten Statussymbolen auch außerhalb der Kunstszene. Die Welt der Zeichen wird, parallel zu der der Waren, als eine "Ökonomie" betrachtet. Kunst erscheint nicht mehr als das Gegenüber der Konsumgesellschaft, sondern als deren Bestandteil. Das System der Warenzirkulation wird andererseits "angezapft", um effektivere Vermittlungswege für Kunst zu finden. Idealistische Bestimmungen von Kunst (die künstlerische Freiheit, die Ursprünglichkeit, das Außenseitertum) gehen verloren. Stile werden instrumentalisiert. Kitsch und Hochkunst können die Rollen tauschen.