Ausstellungen

Formalismus. Moderne Kunst, heute

9. Oktober 2004 - 9. Januar 2005

Installationsansicht

Tomma Abts, Markus Amm, Martin Boyce, Carol Bove, Jason Dodge, Wade Guyton, Christian Holstad, Helena Huneke, Sergej Jensen, Michael Krebber, David Lieske, Michaela Meise, Helen Mirra, Jonathan Monk, Stefan Müller, Florian Pumhösl, Anselm Reyle, Claus Richter/Oliver Husain, Bojan Sarcevic, Tino Sehgal, Dirk Stewen, Katja Strunz und Cathy Wilkes

Die internationale Gruppenausstellung Formalismus. Moderne Kunst, heute untersucht das Verhältnis einer jüngeren, in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren geborenen Künstlergeneration zu dezidiert formalen Fragestellungen. Welchen Stellenwert nehmen heute ästhetische Überlegungen im Zusammenhang einer konzeptuellen und gesellschaftsrelevanten Kunst ein? In diesem Sinne stellt die Ausstellung einen Reflex auf das kontextualistische und institutionskritische Projekt Zusammenhänge herstellen von 2002 dar. Die aktuelle Ausstellung setzt diese Auseinandersetzung fort, indem sie der Frage nachgeht, inwieweit heute gesellschaftlich und theoretisch ausgerichtete Strategien bewusst formal argumentieren.
Ein Ausgangspunkt hierfür ist Michael Krebber, dessen Werk immer schon Fragen der „richtigen Form“ inkludiert, durchaus mit dem Bewusstsein um die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns eines solchen Anliegens. Seine Arbeit funktioniert innerhalb der Ausstellung als historische Referenz für eine inhaltlich orientierte Haltung, deren visuelle Resultate auf den ersten Blick nicht zwingend ihre intendierten Analysen des Kontextes erkennen lassen.

Gefördert von Kulturstiftung des Bundes und Sparda-Bank Hamburg
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.