Ausstellungen

Prix Pictet - Disorder

03.12.16 – 15.01.17, Eröffnung: 02.12., 19 Uhr

Alixandra Fazzina, from the series: A Million Shillings, 2008 © Alixandra Fazzina, Prix Pictet 2015

Ilit Azoulay, Valérie Belin, Matthew Brandt, Maxim Dondyuk, Alixandra Fazzina, Ori Gersht, John Gossage, Pieter Hugo, Gideon Mendel, Sophie Ristelhueber, Brent Stirton, Yang Yongliang


„Unsere Zeit ist von Unordnung bestimmt. Unsere Kontrolle über vielfältige Aspekte des Lebens hat uns zu der Annahme verleitet, wir hätten uns die Erde untertan gemacht. Doch mit jeder neuen Pandemie, jedem Erdbeben, jedem Tsunami und jeder Dürre zeigt sich die Anfälligkeit dieses Denkens. Mit jedem Tag, der vergeht, wird unsere Illusion von Ordnung zunichte gemacht.”                               
(Kofi Annan, Ehrenpräsident des Prix Pictet)



Im Dezember und im Januar 2017 freut sich der Kunstverein in Hamburg, den renommierten Prix Pictet in den Räumen des Kunstvereins zu Gast zu haben.

Der 2008 von der Hauptbank der Gruppe Schweizer Privatbanken Pictet & Cie gegründete und mit CHF 100.000 dotierte Prix Pictet ist der weltweit angesehenste Preis für Fotografie und nachhaltige Entwicklung. Seine Aufgabe ist es, herausragende fotografische Werke zu finden, die gesellschafts- und umweltrelevante Botschaften von besonderer Tragweite vermitteln. Jeder Preis-Zyklus hat ein eigenes Thema. Die Themen der ersten fünf Zyklen waren Water (Preisträger: Benoît Aquin), Earth (Preisträger: Nadav Kander), Growth (Preisträger: Mitch Epstein), Power (Preisträger: Luc Delahaye) und Consumption (Preisträger: Michael Schmidt). Er geht an jene Fotografin oder jenen Fotograf, welche(r) die unabhängige Jury davon überzeugen konnte, mit den eingereichten Arbeiten die vorgegebene Thematik nicht nur auf herausragend künstlerische Weise umgesetzt zu haben, sondern diese auch in eine fesselnde Narrative eingeflochten zu haben. Die Gewinnerin des Prix Pictet Disorder, Valérie Belin, wurde bei der Eröffnung der Ausstellung der nominierten Werke im Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris am 12. November 2015 geehrt.

Disorder (Unordung) ist das Thema des sechsten Prix Pictet. Soziales Chaos, politische Ausschreitungen, Klimaveränderungen – all diese Anzeichen von Unordnung finden sich im Zentrum der Werke der zwölf ausstellenden Fotografinnen und Fotografen. Einige entschieden sich für eine rein dokumentarische Darstellung des Themas, andere wiederum zogen einen abstrakten oder gar poetischen Ansatz vor. Im Anschluss an eine erste Auswahl mit über 700 Namen wurden Ilit Azoulay, Valérie Belin, Matthew Brandt, Maxim Dondyuk, Alixandra Fazzina, Ori Gersht, John Gossage, Pieter Hugo, Gideon Mendel, Sophie Ristelhueber, Brent Stirton und Yang Yongliang von einer unabhängigen Jury nominiert.

Der Prix Pictet spricht weltweit ein Publikum von mehr als 400 Millionen Menschen an. Seit 2008 konnten sechs Zyklen des Prix Pictet in 63 Ausstellungen in 34 verschiedenen Städten weltweit bestaunt werden, darunter Tokio, Neu-Delhi, Hong Kong, New York, Moskau und Mexiko-Stadt. Die Disorder Ausstellung wurde bereits im Somerset House London, im MAXXI Museum in Rom, im CAB Art Center, Brüssel, im Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf und in der Municipal Gallery von Athen gezeigt. Im Anschluss wird sie weiter nach Tokio, Hamburg, Dublin, San Diego und Barcelona wandern.

Mitglieder der Jury für den Prix Pictet Disorder sind:
Sir David King, Vorsitzender, Sonderbeauftragter für Klimawandel (SRCC) im britischen Aussenministerium
Peter Aspden, Kunstredakteur, Financial Times
Martin Barnes, Senior Curator für Fotografie im Victoria and Albert Museum, London
Philippe Bertherat, ehemaliger Teilhaber der Pictet-Gruppe
Edward Burtynsky, Fotograf
Emmanuelle de L’Ecotais, Kuratorin für Fotografie im Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris
Nili Goren, Kuratorin für Fotografie, Tel Aviv Museum of Art
Wang Shu, Architekt
Elisabeth Sussman, Sondra-Gilman-Kuratorin für Fotografie, Whitney Museum of American Art, New York. 

Die Photographen:
Ilit Azoulay, geboren 1972 in Jaffa, lebt und arbeitet in Tel Aviv-Jaffa, Israel
Valérie Belin, geboren 1964 in Boulogne-Billancourt, lebt und arbeitet in Paris, Frankreich
Matthew Brandt, geboren 1982 in Los Angeles, lebt und arbeitet in Los Angeles, USA
Maxim Dondyuk, geboren 1983 in Polyana, lebt und arbeitet in Kiew, Ukraine
Alixandra Fazzina, geboren 1974 in London, lebt und arbeitet in London, GB
Ori Gersht, geboren 1967 in Tel Aviv, lebt und arbeitet in London, GB
John Gossage, geboren 1946 in New York, lebt und arbeitet in Washington DC, USA
Pieter Hugo, geboren 1976 in Johannesburg, lebt und arbeitet in Kapstadt, Südafrika
Gideon Mendel, geboren 1959 in Johannesburg, lebt und arbeitet in London, UK
Sophie Ristelhueber, geboren 1949 in Paris, lebt und arbeitet in Paris, Frankreich
Brent Stirton, geboren 1969 in Durban, lebt und arbeitet in New York, USA
Yang Yongliang, geboren 1980 in Schanghai, lebt und arbeitet in Schanghai, China

Biographien:
Ilit Azoulay
Imaginary Order (Imaginäre Ordnung)
Ilit Azoulay, geboren 1972 in Jaffa, lebt und arbeitet in Tel Aviv-Jaffa. Sie hat einen Bachelor (BFA, 1998) und einen Master (MFA, 2010) der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem. Ihren Arbeiten wurden Solo-Ausstellungen in Kunst-Werke Berlin (2014) und im Herzeliya Museum of Contemporary Art (2014) gewidmet. Im selben Jahr wurde sie für den Discovery Award der Rencontres d'Arles nominiert. Ihre Arbeiten sind in den Sammlungen zahlreicher Museen zu finden: Centre Pompidou, Paris; Podesta Collection, Washington; The Israel Museum Jerusalem; Tel Aviv Museum of Art; Herzeliya Museum of Contemporary Art. Veröffentlichungen neueren Datums: Finally Without End, eine Künstler-Monografie (Sternberg Press, Berlin) und Shifting Degrees of Certainty im Anschluss an ihre Ausstellung in Kunst-Werke (Spector Books, Leipzig).

Valérie Belin
Still Life (Stillleben)
Valérie Belin lebt und arbeitet in Paris. Von 1983 bis 1988 besuchte sie die École Nationale Superieure d’Art in Bourges. Darauf folgte ein Studium der Kunst-Philosophie an der Université Panthéon-Sorbonne in Paris, das sie 1989 mit einem Diplôme d’Études Approfondies abschloss. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen internationalen Ausstellungen gezeigt, z.B. im Centre Pompidou, Paris (2015), im PHI Center, Montreal, Quebec (2014), im Multimedia Art Museum, Moskau (2013) und in der Edwynn Houk Gallery, New York (2013). Sie beteiligte sich an einer Reihe von Gruppenausstellungen, unter anderem an A World of Its Own: Photographic Practices in the Studio im Museum of Modern Art, New York (2014). Museen wie das Los Angeles County Museum of Art, Maison européenne de la photographie, Paris; The Museum of Modern Art, New York und das National Museum of Contemporary Art Korea, Seoul, haben Arbeiten von Valérie Belin in ihre Sammlungen aufgenommen.

Matthew Brandt
Honeybees (Honigbienen)
Der 1982 geborene Matthew Brandt schloss sein Studium an der University of California in Los Angeles  2008 mit einem Master ab. Er lebt und arbeitet weiterhin in Los Angeles. Seine Einzelausstellung Matthew Brandt: Sticky/Dusty/Wet wurde 2013 vom Columbus Museum of Art, Columbus, Ohio, gezeigt und 2014 vom Virginia Museum of Contemporary Art. Weitere Einzelausstellungen fanden in Galerien wie der Yossi Milo Gallery, New York (2014, 2012), der Galerie Praz-Delavallade, Paris (2014) und der M+B Gallery, Los Angeles (2013) statt. Matthew Brandt beteiligte sich auch an Gruppenausstellungen wie Light Paper, Process: Reinventing Photography, J. Paul Getty Museum, Los Angeles (2015) und What is a Photograph?, International Center of Photography, New York (2014) sowie Land Marks, Metropolitan Museum of Art, New York (2013). Wir finden seine Arbeiten in Sammlungen wie jener der National Gallery of Art, Washington DC; des J. Paul Getty Museum, Los Angeles, und des Metropolitan Museum of Art, New York.

Maxim Dondyuk
Culture of the Confrontation (Die Kultur der Konfrontation)
Der 1983 in der Ukraine geborene Maxim Dondyuk ist ein freischaffender Dokumentarfotograf. Seit 2010 arbeitet er an seinen eigenen dokumentarischen Projekten und vermarktet sie auch. Zuvor war er Fotojournalist für ukrainische Medien. 2011 nahm er an der von Noor und Nikon organisierten Masterclass für Dokumentarfotografie in Bukarest teil. Die Agentur Magnum Photos ernannte ihn zu einem der 30 unter 30-jährigen aufstrebenden Dokumentarfotografen. Er gewann den Prix Rémi Ochlik der Stadt Perpignan und gehörte zu den Finalisten des W. Eugene Smith Stipendiums für humanistische Fotografie und des FotoEvidence Book Award. Maxim Dondyuk arbeitet für eine Vielzahl internationaler Verlage und Online-Medien. Seine Fotos werden u.a. in Publikationen wie TIME, Der Spiegel, STERN, Paris Match, Rolling Stone, Bloomberg Businessweek, Russian Reporter und Libération veröffentlicht. Er arbeitet auch mit internationalen Organisationen zusammen wie dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Alixandra Fazzina
A Million Shillings – Escape from Somalia (Eine Million Schilling)
Die 1974 in Grossbritannien geborene Alixandra Fazzina konzentriert sich auf unterdokumentierte Konflikte und die oft vergessenen humanitären Folgen von Kriegen. Bereits während ihres Studiums begann sie ihre künstlerische Laufbahn in Bosnien. Seither arbeitet sie als freischaffende Fotojournalistin in Osteuropa, Afrika, im Mittleren Osten und in Asien. Ihre Reportagen wurden in der britischen und internationalen Presse veröffentlicht, ihre Fotos weltweit ausgestellt. Alixandra Fazzina war Finalistin im CARE Award for Humanitarian Reportage und erhielt 2008 ein W. Eugene Smith Stipendium für humanistische Fotografie für ihre Arbeit in Somalia. Ebenfalls 2008 zeichnete sie die British Royal Photographic Society mit dem Vic Odden Award aus. 2010 erhielt sie den renommierten UNHCR Nansen Refugee Award.

Ori Gersht
Blow Up
Der 1967 in Tel Aviv geborene Ori Gersht lebt und arbeitet seit 24 Jahren in London. 1995 erhielt er seinen Master in Photography des Royal College of Art. Heute ist er Professor an der University for the Creative Arts. Zu seinen Einzelausstellungen gehören History Repeats, Museum of Fine Arts, Boston (2012); This Storm Is What We Call Progress, Imperial War Museum, London (2012); Lost in Time, Santa Barbara Museum, Kalifornien (2011). Er beteiligte sich an Gruppenausstellungen wie Seduced by Art: Photography Past and Present, National Gallery, London (2012), Haunted: Contemporary Photography/Video/Performance, Guggenheim Museum, New York (2010) und In Focus: Still Life, J. Paul Getty Museum, Los Angeles, Kalifornien (2010). Seine Arbeiten finden sich in Sammlungen wie jener des San Francisco Museum of Modern Art; des Guggenheim Museums, New York; des  Los Angeles County Museum of Modern Art; der Tate Gallery, London; des Victoria & Albert Museum, London und des Tel Aviv Museum of Contemporary Art, Israel.

John Gossage
Should Nature Change (Sollte die Natur sich ändern)
John Gossage kam 1946 in New York zur Welt und lebt in Washington DC. Seine Fotografien wurden in den letzten 40 Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, jüngst unter anderem in Berlin, Time of the Wall, Galerie Zulauf, Freinsheim, 2005; The Pond, National Museum of American Art, Washington DC, 2010, und Three Routines, Art Institute of Chicago, 2014. John Gossage gilt als einer der renommiertesten  amerikanischen Fotografen der letzten vier Jahrzehnte, deren Werke in Fotobüchern publiziert werden. The Pond (1985), seine erste Monografie, wurde vor Kurzem neu aufgelegt und fand grossen Anklang. Zu den herausragenden Werken gehören auch There and Gone (1997); The Things That Animals Care About (1998); The Secrets of Real Estate (2008); Who Do You Love (2014); Nothing (2014) und pomodori a grappolo (2015). 2012 erhielt Gossage ein Guggenheim-Stipendium. Seine Arbeiten sind Teil bedeutender Sammlungen wie jener des The Canadian Centre for Architecture, Montreal; Los Angeles County Museum of Art; The Library of Congress, Washington DC; The Museum of Modern Art, New York; The Philadelphia Museum of Art; Bibliothèque nationale de France, Paris; National Gallery of Australia, Canberra und des Palazzo Fortuny, Venedig.

Pieter Hugo
Permanent Error (Permanenter Fehler)
Der 1976 in Johannesburg geborene Pieter Hugo lebt heute als Fotokünstler in Kapstadt. Unter anderem das Musée de l'Elysée in Lausanne, das Ludwig Museum in Budapest, Fotografiska in Stockholm, MAXXI in Rom und das Institute of Modern Art Brisbane widmeten ihm Einzelausstellungen. Pieter Hugo nahm an einer Vielzahl von Gruppenausstellungen teil, so im Tate Modern (London) und im Folkwang Museum (Essen). Seine Arbeiten sind in angesehenen öffentlichen und privaten Sammlungen wie jener des Museum of Modern Art New York, Victoria & Albert Museum (London), San Francisco Museum of Modern Art, J. Paul Getty Museum (Los Angeles) und der Walther Collection (Deutschland) vertreten. Pieter Hugo wurde 2008 am Festival Rencontres d'Arles mit dem Discovery Award ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Seydou Keïta Award an der Rencontres de Bamako African Photography Biennale. 2012 war er auch für den Deutsche Börse Photography Prize 2012 nominiert.

Gideon Mendel
Drowning World (Ertrinkende Welt)
Gideon Mendel kam 1959 in Johannesburg zur Welt und studierte an der Universität Kapstadt Psychologie und afrikanische Geschichte. Zu fotografieren begann er in den Achtzigerjahren, als das Ende der Apartheid nahte. Gideon Mendel hat für zahlreiche führende internationale Zeitschriften wie National Geographic, Fortune, Condé Nast Traveller, GEO, The Independent, The Guardian Weekend, Stern und Rolling Stone gearbeitet. Er beteiligte sich auch an Projekten im Rahmen von Kampagnen für Organisationen wie The Global Fund, Ärzte ohne Grenzen, Treatment Action Campaign, International HIV/AIDS Alliance, ActionAid, Shelter und UNICEF. 2001 veröffentlichte er A Broken Landscape: HIV & AIDS in Africa (2001). Gideon Mendel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem W. Eugene Smith Award for Humanistic Photography, sechsmal mit dem World Press Photo Award und dem Amnesty International Media Award for Photojournalism. Drowning World ist sein langfristiges künstlerisches Projekt über Überschwemmungen als Reaktion auf den Klimawandel.

Sophie Ristelhueber
Eleven Blowups (Elf Explosionen)
Die 1949 geborene Französin Sophie Ristelhueber nutzt die Fotografie zur Schaffung von Kunstwerken, die mit dem Material und Format des Bildes, seiner Positionierung, seinem Rahmen und seiner räumlichen Installation spielen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Institutionen ausgestellt wie im Museum of Modern Art, New York; Museum of Fine Arts, Boston; in der Albright-Knox Art Gallery, Buffalo; im The Power Plant, Toronto; Tate Modern, London und im Imperial War Museum. Sie beteiligte sich an Ausstellungen der Biennale in Johannesburg und in Sao Paulo, der Triennale von Echigo-Tsumari, der Rencontres d'Arles und in Paris im MNAM - Centre Pompidou, der Galerie Nationale du Jeu de Paume, des Musée Zadkine und des Musée Rodin.

Brent Stirton
A Violation of Eden (Das vergewaltigte Paradies)
Brent Stirton ist ein südafrikanischer Fotograf, dessen Arbeiten unter anderem im National Geographic Magazine, Time Magazine, The New York Times Magazine, GEO, Newsweek, CNN, The Sunday Times Magazine UK und in Le Figaro publiziert wurden. Er arbeitet mit verschiedenen Organisationen zusammen wie der Global Business Coalition against Aids, Tuberculosis and Malaria, dem World Wide Fund for Nature und Human Rights Watch. Brent Stirton erhielt Auszeichnungen wie den Unicef Photographic Award und den Sony World Photography Award. Das Natural History Museum in London ernannte ihn zweimal zum Wildlife Photojournalist of the Year. Das National Geographic Magazine verlieh ihm den National Magazine Award für seine Arbeit im Kongo.

Yang Yongliang
Artificial Wonderland (Künstliches Wunderland)
Der 1980 in Schanghai geborene Yang Yongliang schloss sein Studium an der China Academy of Art 1999 mit einem Major in Visusal Communication ab. 2005 begann er unter Einsatz verschiedener Medien wie Fotografie, Malerei, Video und Installationen mit zeitgenössischer Kunst zu experimentieren. Die Arbeiten von Yang Yongliang wurden unter anderem an der Biennale Moskau, im Ullens Center for Contemporary Art (Peking) und in der National Gallery of Victoria ausgestellt. Sie sind auch in den Sammlungen öffentlicher Einrichtungen wie des British Museum, London, und des Metropolitan Museum of Art, New York, vertreten. In Artificial Wonderland nutzt er architektonische Bilder als seinen Pinselstrich. Die unglaublich detaillierten Landschaften lehnen sich an die Malerei während der Song-Dynastie an. Die Berge sind aber von Bildern der städtischen Entwicklung umgeben.

Das Booklet zur Ausstellung finden Sie hier.