Staging Realities II

14. September - 14. Oktober 2018

Im Frühjahr und Herbst 2018 widmet sich der Kunstverein mit mehreren kurzen Interventionen der Performance als Möglichkeit zur gezielten Manipulation von Wirklichkeitserfahrung. An mehreren Abenden wird zu Themengebieten wie Körper, Identität, Geschichte und Wissenschaft die Fiktion und das von ihr ausgehende Potenzial zur Dekonstruktion und Destabilisierung von „Wahrheit“ ins Rampenlicht gerückt. Dabei steht insbesondere der Gebrauch von Musik und Gesang im Zentrum, um diese emotionalste und zugleich auch manipulativste Form der Kommunikation als transformatives Mittel auszuloten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um das Postfaktische und dessen Einzug in die Tagespolitik und –presse, zelebriert das Projekt das ureigene Vorrecht der Künste auf den Entwurf alternativer Denkräume; getreu der Hamburger Indieband Tocotronic: „Pure Vernunft darf niemals siegen. Wir brauchen dringend neue Lügen, die uns durchs Universum leiten.“


Beteiligte KünstlerInnen:

Adam Christensen, Anja Dietmann, Annika Kahrs, Stella Rossié & Nicola Gördes, Mette Sterre, u.a.