Jahresgaben

Klappdiagramm, 2013

John Bock

Verschiedene Materialien, leicht variierende Formate

5 Unikate, nummeriert, signiert


4500,- Euro

John Bock, Klappdiagramm (5/5), 2013, Holz, Metall, Plexiglas, Einwegrasierer, Draht, Kentmasse, Scharniere, 40 x 42 x 45 cm, signiert und nummeriert, Foto: Fred Dott

John Bock (*1965, lebt in Berlin) studierte zuerst Betriebswirtschaft, bevor er bis 1997 an der Hochschule für bildende Künste bei Franz Erhard Walther studierte. Schon während dieser Zeit entwickelte er die Form der Lecture-Performance, die sein Werk bis heute prägt. Diese, mit dem vielleicht irreführenden Begriff „Vortrag“ bezeichneten Aktionen verbinden Dada und absurdes Theater, Groteske mit Selbstironie und beziehen das Publikum immer direkt mit ein. Manchmal wird es Bestandteil der Aktionen, oftmals wird es aber zu einem Spiegel seiner eigenen Präsenz. "Seine Vorträge sind der Versuch, die Welt zwischen Skurilität und Absurdität neu zu bestimmen. Dabei kommt es immer wieder zu Momenten der Wahrhaftigkeit, die im spielerischen Ernst gleichsam versteckt sind.", bemerkte Peter Packesch, der Direktor der Kunsthalle Basel, anlässlich Bocks dortiger Ausstellung 1999. Im selben Jahr nahm Bock an der Venedig Biennale teil, drei Jahre später, 2002, an der documenta 11 in Kassel.

Mit der Präsentation "Der Pappenheimer" erhält John Bock nun die erste institutionelle Ausstellung in Hamburg, eine längst überfällige Würdigung seines vielseitigen Schaffens. Begleitend zur Ausstellung im Kunstverein Hamburg erscheint eine Edition von fünf Objekten, die unterschiedliche Materialien und Alltagsgegenstände vereint und an technische Apparaturen erinnert, die – ganz im Sinne eines Versuchsaufbaus – mögliche Kettenreaktionen vermuten lässt.

Bestellung























Ich ermächtige den Kunstverein Hamburg widerruflich, die jeweils fälligen Jahresbeiträge am 1. Februar eines jeden Jahres von meinem Konto abbuchen zu lassen.