Jahresgaben

Running Horse (print), 2011

Andrew Schoultz

Handbearbeiteter Holzschnitt, 50,8 x 63,5 cm

Auflage 6, signiert, ungerahmt


300,- Euro

Andrew Schoultz, Running Horse (print), 2011

Die Wandbilder, Zeichnungen, Drucke und Installationen von Andrew Schoultz (*1975, lebt in San Francisco) sind Katalysatoren eines weltlichen Chaos. Der Umgang unserer Zivilisation mit der Natur, aber auch ihre dem entgegenstehenden unkontrollierbaren Kräfte sind der Ausgangspunkt für eine Formensprache, die sich durch ihre feinen Linien auszeichnet. Schoultz’ Formen sind äußerst gegenständlich und detailliert, erhalten aber durch die dargestellten Sujets und über kleinteilige, Farb- und Formstrudel oder -explosionen einen surrealen Charakter. Seine Arbeiten sind insofern kein Abbild realer Situationen, sondern Ausschnitte eines andauernden Kampfes zwischen Mensch und Natur. Geharnischte Pferde, Fahnen und asiatisch wirkende Kämpfer, die dem Mittelalter entlehnt sind, treffen voller Dynamik immer wieder auf brachiale Eindämmung und Ausbeutung von Natur; Pfeile fliegen durch die Luft und lassen auch den Kampf zwischen Mensch und Mensch vermuten. Kompositorisch und formal befinden sich seine Werke in einer Balance, die dem "Aus-den-Fugen-geraten" des Dargestellten doch Hoffnung gibt. Sein "Running Horse" trägt denn auch ein Bäumchen statt einen Reiter.

Neben zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum waren Andrew Schoultz Arbeiten in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, u. a. zusammen mit Paul Klee im San Francisco Museum of Modern Art, bei V1 in Kopenhagen, der Morgan Lehman Gallery in New York (alle 2011), im Andy Warhol Museum in Pittsburgh (2010) und der 10. Havanna Biennale (2009).

Bestellung

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