18.5.
–21.7.
2019
Wegweisend! Das Ausstellungsgebäude des Hamburger Kunstvereins von 1930

Wegweisend! Das Ausstellungsgebäude des Hamburger Kunstvereins von 1930, Installationsansicht, Kunstverein in Hamburg, 2019, Foto: Fred Dott

Heute zum letzten Mal

Wegweisend! Das Ausstellungsgebäude des Hamburger Kunstvereins von 1930

Das erste und einzige eigene Gebäude des Kunstverein in Hamburg wurde 1930 als ein Schlüsselwerk der klassischen Moderne in Hamburg von dem Architekten Karl Schneider (1892–1945) realisiert. Dafür formte er eine vormals historistische Stadtvilla in der Neuen Rabenstraße 25 zu einem beispiellosen, innovativen, internationalen und wirksamen Ausstellungsbau in Hamburg, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Gemeinsam mit der Karl Schneider Gesellschaft und dem Karl-Schneider-Archiv wird der Kunstverein im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2019 die Errichtung dieses wegweisenden Gebäudes noch einmal in Erinnerung rufen.Als Schneider 1937 in die USA emigrierte, musste er Großteile seines Archivs in Hamburg lassen, wo die Zeichnungen und Entwürfe in den Feuersbrünsten des Krieges verloren gingen.

1984 gründeten die Professoren der HfbK Hamburg, Robert Koch (†1993) und Eberhard Pook das Karl-Schneider-Archiv. Durch umfassende Recherchen haben sie eine Sammlung von Fotos, Literatur, Fachzeitschriften und Modellen aufgebaut. Sie führten Seminare durch, in denen Architekturmodelle, Möbel und Designkonstruktionen nachgebaut wurden. So auch das Modell des Ausstellungsgebäudes von 1930, das im Foyer des Kunstvereins am Klosterwall gemeinsam mit dokumentarischem Material präsentiert wird.

 

Unser Dank gilt: Dr. Jörg Schilling / Vorsitzender der Karl Schneider Gesellschaft, Patrick Bleckwedel / Karl Schneider Gesellschaft, Eberhard Pook / Karl Schneider Archiv,
Birgit Nelissen / Karl Schneider Archiv, Sammlung Hans Bunge / Hans Bunge

Förderung
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