16.9.
–12.11.
2006

Spiralen der Erinnerung

Teilnehmende Künstler*innen: Eleanor Antin, Henning Bohl, Shannon Bool, Michal Budny, André Cadere, Friederike Clever,, Ryan Gander, Jack Goldstein, Lutz Krüger, David Lieske, Kalin Lindena, Karolin Meunier, Cady Noland, Seth Price, Hanna Schwarz, Stefan Thater, Jan Timme und Karoline Walther

Die Gruppenausstellung Spiralen der Erinnerung stellt neue Arbeiten von jungen KünstlerInnen Werkkomplexen von vier Protagonisten der 1970er und 1980er Jahre gegenüber, deren Einfluss zwar in Künstlerkreisen hoch geschätzt wird, die aber im zeitgenössischen Kunstkontext eher marginal positioniert sind: Eleanor Antin, André Cadere, Jack Goldstein und Cady Noland.
Der Titel bezieht sich dabei sowohl auf die Funktion der Ausstellung als ein Erinnerungsvehikel, wie auch auf ein Infragestellen einer zielgerichteten, geradlinigen Kunstentwicklung, wie sie uns aus den Theorien der Moderne geläufig ist. Die ausgewählten Arbeiten verweisen zwar deutlich auf Fragestellungen und das Formenrepertoire der Moderne, relativieren dabei aber gleichzeitig einige ihrer wesentlichen Prämissen wie Authentizität oder Geniekult und widersprechen der Vorstellung eines progressiven Fortschritts.

Gefördert von Kunstfonds, Bonn

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