16.2.
–28.4.
2019
Hannah Perry

Hannah Perry, Ausstellungsansicht, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Graz, 2018, Foto: Markus Krottendorfer

Hannah Perry

Der Kunstverein in Hamburg zeigt die erste deutsche Einzelausstellung in einer Institution der britischen Künstlerin Hannah Perry (*1984 in Cheshire, lebt und arbeitet in London). Perrys künstlerische Praxis umfasst Skulptur, Installation, Video und Performance und reflektiert die sich verändernde Funktion persönlicher Erinnerung in unserer hypertechnologisierten Welt. Die Ausstellung in Hamburg zeigt eine aktuelle Werkreihe, in der sich Perry mit der traumatischen Erfahrung von Verlust und Schmerz und dem Umgang damit auseinandersetzt, Hintergrund ist der Selbstmord eines engen Freundes von Perry vor zwei Jahren. Eine vibrierende Klangskulptur, die gleichzeitig als Projektionsfläche für ein 360°-Video dient, bildet das Zentrum der Ausstellung. Im Gesamten wird Perrys Ausstellung in Hamburg das Gefühl des sich Auflösens in Momenten des Schocks verhandeln, indem sie intime Situationen und Umgebungen durch den Einsatz von Skulptur, Video und Sound schafft, in denen das Publikum mit verschiedenen Phasen und Strategien der Trauerbewältigung konfrontiert wird.