Constantin Luser

Reflections 1–10, 2017

1100* Euro

Constantin Luser (*1976 in Graz, lebt und arbeitet in Wien) entwickelt in seinen häufig großformatigen Zeichnungen vielfältige Bedeutungslandschaften, die ohne festgesetzte Leserichtung den BetrachterInnen einen assoziativen Einstieg zugestehen. Für die Ausstellung Jed Martin – Die Karte ist interessanter als das Gebiet im Kunstverein in Hamburg steuerte er die großformatige Wandarbeit Der große Rückblick bei, die durch fünf filigrane Messing Skulpturen in die Dreidimensionalität erweitert wurde.

Die Arbeiten der Serie Reflections, die der Künstler für die diesjährigen Jahresgaben anfertigte, spielen ebenfalls mit der Erweiterung der flachen Zeichnungen in den Raum. Die mit Permanentmarker auf Spiegel aufgetragenen Linien erhalten durch die Wahl des Bildträgers eine imaginäre Rückseite. Gleichzeitig unterstützen die mehrfach gestaffelten Umrisse das Gefühl von Körperlichkeit und Lichtbrechung, sodass sich das Liniensystem auf mehrere Ebenen ausweitet und die Zeichnungen ihren zweidimensionalen Grund zu sprengen scheint.

  • Ausstellungen:
  • 2017
  • Jed Martin - Die Karte ist interessanter als das Gebiet, Kunstverein in Hamburg (G)
    Symetron, Büro Weltausstellung, Wien (E)
  • 2016
  • Musik zähmt die Bestie, Kunsthaus Graz (E)
    Die Sprache der Dinge: Materialgeschichten aus der Sammlung, 21er Haus, Wien (G)
  • 2015
  • Spatial Drawing 2, Institut für moderne Kunst Nürnberg (E)
    Now, at the latest, Kunsthalle Krems (G)
    Destination Wien 2015, Kunsthalle Wien (G)
  • 2014
  • Constantin Luser, Kunsthalle Krems (E)
  • 2013
  • Der Baum, Oberes Belvedere, Wien (E)

  • 2012
  • The Garden of Eden, Kreuzberg Biennale, Palais de Tokyo, Paris (G),
    Death Can Dance, Townhouse, Zürich (G)
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