Nina Beier

Tilables, 2015

400* Euro

Nina Beier (*1975 in Århus, Dänemark, lebt und arbeitet in Berlin) kombiniert Objekte, Materialien und Motive aus heterogenen Kontexten und stellt sie in ein neues, gar paradoxes Licht. Ihre Kompositionen verhandeln Wahrnehmungsveränderungen von Dingen durch Zeit-, Kontext- und Präsentationsverschiebungen und umreißen, wie verschiedenartige mediale Vermittlung Informationsgehalte zwischen tatsächlichem Objekt und seiner bildhaften Repräsentation verändern kann. Das Thema der Dauerhaftigkeit und Beständigkeit taucht in einer Serie von Keramikplatten, den Tileables (2014) wieder auf, die sich bei genauerem Hinsehen als Drucke digitaler Stein-Texturen auf Keramik entpuppen. Diese Texturen sind aus 3D-Programmen entlehnt, mit denen virtuelle Ansichten von architektonischen Konstruktionen simuliert werden. Diese Imitationen massenproduzierter Marmor-, Schiefer- und Verputz-Oberflächen treiben ein Vexierspiel mit Fiktion und Realität, Repräsentation und tatsächlicher Materialität.

  • Ausstellungen:
  • 2016
  • Walker Art Center, Minneapolis, USA (G)

  • 2015
  • STANDARD (OSLO), Oslo, Norwegen (E)
    La Biennale de Lyon, Frankreich (G)
    Kunstverein in Hamburg (E)
    Contemporary Art Centre, Vilnius, Litauen (E),
    Metro Pictures, New York, USA (E)
    Objectif Exhibitions, Antwerpen, Belgien (E)
    Goss Michael Foundation, Dallas, USA (G)
    Frutta, Rome, Italien (G)
  • 2014
  • David Roberts Art Foundation, London, UK (E)
    Proyectos Monclova, Mexico (E)
    Kunsthaus Glarus, Glarus, Schweiz (E)
    Preis der Böttcherstraße, Kunsthalle Bremen (G)
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