1000* Euro

Kostis Velonis

Revolution Essentielle, 2009

Die überwiegend aus Holz gefertigten Skulpturen und Objekte von Kostis Velonis (*1968, lebt in Athen) bedienen sich einer konstruktivistischen Bildsprache und weisen konkrete Bezüge zur Architektur der 1920er Jahre auf. Sie beziehen sich auf Bühnenbilder von Popova oder Entwürfe von Klucis. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit politischen Utopien und den Konsequenzen ihres Scheiterns. Seine großformatigen Installationen bildeten im Jahr 2009 den Rahmen für das additive Ausstellungskonzept im Obergeschoss des Kunstvereins. Als aktuelle Jahresgabe hat er nun eine Serie von 10 exklusiven Zeichnungen geschaffen, die neben kleinen Holzfurnierstücken auch zerschnittene Fotos oder Zeitungsbilder enthalten. Sie entwerfen in poetischen, filigranen Bildern „traumartige“ Universen, in denen Fabelwesen auf wilde Farbexplosionen treffen. Die narrativen Titel wie „Craft makes the Universe“ (Kunsthandwerk schafft das Universum) oder „Dear I am not coming Home tonight“ (Liebling, heute komme ich nicht nach Hause) sind ironische Kommentare, die ein Feld von Assoziationen eröffnen und der Lesart der Bilder eine Richtung geben.

Kostis Velonis hatte im Kunstverein Hamburg im Jahr 2009 seine erste Einzelausstellung in Deutschland. International wurde er bereits auf der Athen Biennale (2009), der Brüssel Biennale (2008) oder im Witte de White, Rotterdam (2006) gezeigt.

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Kostis Velonis
Revolution Essentielle, 2009

Collage, Aquarellfarbe, Fotografie, 50 x 35 cm
10 Unikate, signiert
1000* Euro

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