Bürgerliche Avantgarde – 200 Jahre Kunstverein in Hamburg

35 / 28* Euro

Der Jubiläumsband zum 200-jährigen Bestehen des Kunstverein in Hamburg.


Die ersten Institutionen, die sich ganz und gar der zeitgenössischen Kunst in Hamburg widmete, war der Kunstverein. Er begründete das Ausstellungswesen und den Handel mit aktuellen Werken in der Hansestadt, er gab den entscheidenden Impuls zur Gründung der Hamburger Kunsthalle und ihres Kupferstichkabinetts, und er schuf sich im 20. Jahrhundert das modernste aller Ausstellungsgebäude. Überhaupt begannen das Fördern und die öffentliche Vermittlung mit den Kunstvereinen unter den Zeichen von Emanzipation und Aufklärung.

Der 200. Geburtstag des Kunstvereins in Hamburg, des ältesten dieser Vereine in Deutschland, bietet eine vorzügliche Gelegenheit, sich in einem größeren Rahmen eingehend mit der wechselhaften Geschichte dieser Institution und ihrer spezifischen künstlerischen und gesellschaftlichen Rolle in der deutschen Kulturlandschaft zu befassen. Anders als die Kunstmuseen, die Opern oder Stadttheater sind die Kunstvereine bis heute keine staatlichen, sondern privat von Mitgliedern getragene, wenngleich öffentlich mitfinanzierte Einrichtungen. Seit 1817 bietet der Kunstverein in Hamburg seinem Publikum eine Auseinandersetzung mit Werken zeitgenössischer Kunst, die weniger einer musealen Kanonisierung gewidmet ist, sondern neuen, gelegentlich auch provokativen Ausdruckformen gilt.
 

Mit Texten von: Ute Meta Bauer, Veronica Beck, Uwe Fleckner, Julia Friedrich, Vivian Michalski, Matthias Mühling, Silke Reuther, Frank Schmitz, Uwe M. Schneede, Bettina Steinbrügge

Herausgeber: Uwe Fleckner und Uwe M. Schneede
Gestaltung: bueronardin

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