Montag, 26.7.2021,
18:30 Uhr
Helga Maria & Alfons Klosterfelde im Gespräch mit Corinna Koch

Klosterfelde, Hamburg 1977

#Dialogues

Helga Maria & Alfons Klosterfelde im Gespräch mit Corinna Koch

#DIALOGUES

Helga Maria Klosterfelde gründete die Galerie 1989, als Teil einer Hamburger Initiative mit dem Ziel, die Deichtorhallen zu einem Ort für zeitgenössische Kunst zu machen. Ihre Aufgabe war es damals, Editionen mit unterschiedlichen Künstler:innen zu produzieren, um Geld für dieses Vorhaben zu sammeln. Zum Erfolg wurden beide Projekte.

Die erste Edition, die Helga Maria Klosterfelde danach als Galeristin produzierte, basierte auf der Entwurfszeichnung für eine Skulptur, die Lawrence Weiner später auf der Elbe schwimmen lassen wollte. Rasch folgten weitere Editionen in Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Künstler:innen sowie auch Ausstellungen mit Unikaten. 2006 eröffnete die Galerie ihre heutigen Räume in Berlin. Dort konzentriert sie sich unter der Federführung von Alfons Klosterfelde und seiner Mutter Helga Maria Klosterfelde ausschließlich auf Editionen, die durch Publikationen, Künstlerbücher und Editionskataloge u.a. von Matt Mullican, Rosemarie Trockel, Christian Jankowski und Jorinde Voigt ergänzt werden. Diese tragen zu dem bei, was das oberste Ziel der Galerie ist: "die Idee der Editionen lebendig zu halten“ und ihren „demokratischen Gedanken“ zu verbreiten.

Im Gespräch wird es um die aktuelle Situation der Galerie gehen, auch vor dem Hintergrund ihrer spannenden und von Veränderungen geprägten Geschichte. Das Gespräch findet in deutscher Sprache über Zoom statt. Anmeldungen unter: presse@kunstverein.de 

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