Freitag, 6.8.2021,
18 Uhr

Easterfield Festival

Gespräch: Can we work together in a world that isolates us?

Das Gespräch findet in Englischer Sprache statt

EASTERFIELD FESTIVAL: Osterfeldstraße 6, 22529 Hamburg

Zwischen Heim und Büro, zwischen Ruhe und Arbeit, Nacht und Tag: Wie
arbeiten wir kollektiv in Zeiten der Krise? In diesem Talk geht es um den Zustand von künstlerisch geführten Initiativen in Hamburg angesichts der Ereignisse der letzten Monate. Unser Interesse ist es, Debatten über Künstlerkollektive mit unterschiedlichen Hintergründen, mit interdisziplinären und internationalen Projekten zu fördern. Wir sind daran interessiert, ihre Arbeiten im Rahmen dieses Festivals zu zeigen, da alle Gäste in nicht-kommerziellen Kontexten agieren und junge lokale Kunst in der Stadt Hamburg fördern.

Sophie Allerdings Teil von POSSY, einem Kollektiv, das sich für eine höhere FLINTA*-Präsenz in der Clubkultur einsetzt. POSSY wurde 2017 gegründet, indem sie zunächst Partys organisierten und eine Plattform boten, die eine Lücke in der Hamburger Club- und Kulturszene füllt, indem sie einen Raum und eine Bühne für FLINTA*- Performer, DJs und Künstler schufen, um sie zu unterstützen und ihre Sichtbarkeit in der allgemeinen Wahrnehmung der Kultur zu erhöhen. Im Jahr 2019 begannen sie mit der Herausgabe des Magazins AT:PM, das derzeit an seiner zweiten Ausgabe arbeitet.

Rahel grote Lambers Teil von Law of Life (LoL), einem Künstler*innenkollektiv, das derzeit in Berlin, Hamburg und Leipzig ansässig ist. Ihr Ziel ist es, kollektive Wege und Strukturen für junge Künstler zu schaffen, um sich gegenseitig zu unterstützen. LoL interessiert sich für Situationen der Instabilität und Themen wie die Frage der Sichtbarkeit und Perspektiven, Narrative des "Othering" und damit Strukturen von Geschlecht und Kommunikation sowie das Zusammenspiel von Körper und Institution.

Anne Meerpohl
Teil von Cake & Cash, einem feministischen Austausch- und Ausstellungsprojekt, das seit zwei Semestern die HFBK-Galerie besetzt und diese als Forschungslabor nutzt. Im Mai 2021 gründete Cake & Cash die Grind & Shine Incorporation im Kunstverein Harburger Bahnhof. Das kuratorische Kollektiv ist Organisator des Online-Festivals Pop & Squat zur feministischen Vernetzung an Kunsthochschulen.

Patrick Will ist seit 2015 in Hamburg künstlerisch tätig und engagiert sich in verschiedenen Kollektiven, politischen Initiativen und Vereinen. Im Jahr 2019 gründete er den gemeinnützigen Verein "ok.Terrain" im Hamburgs Stadtteil Rothenburgsort mit mehreren Künstlern. Dieser stellte Atelierflächen für Kreativschaffende zur Verfügung und erprobte experimentelle kuratorische Formate. Aus dem Verein gingen später die kulturpolitische Initiative "SO KÖNNEN WIR NICHT ARBEITEN" und die Genossenschaft "Mundhalle eG" hervor, in der er ebenfalls aktiv mitwirkte.


Moderation:
Luísa Telles & Luzia Cruz
Künstlerinnen und Kuratorinnen die arbeiten zwischen Deutschland, Portugal und Brasilien, mit Wohnsitz in Hamburg. Ihren multidisziplinäre künstlerische Praxis beschäftigen sich mit kollektive Strukturen in nicht-kommerziellen, kuratorischen oder sozialen Projekten. Beiden studieren gerade in der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

 

Das Gespräch findet als Teilprogramm des EASTERFIELD FESTIVALS statt. Für das gesamte Programm klicken Sie hier.

Das Ticket ist für den gesamten Festivaltag gültig und kann hier gekauft werden.

Nächste Termine

Führung

Öffentliche Führung

Donnerstag, 30.9.2021, 17 Uhr

Kuratorenführung

Mit Bettina Steinbrügge

Donnerstag, 7.10.2021, 17 Uhr

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