Mittwoch, 22.5.2019,
19 Uhr

Podiumsgespräch

Kontinuitäten und Veränderungen: Rassismen und Antisemitismus nach 1945 und Kämpfe um Anerkennung in der Gegenwart

Verflechtungen - Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart

Welche Verbindungen lassen sich zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus ausmachen? Welche Bedeutung hatte kolonialrassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus? In welchem Verhältnis standen sie zum nationalsozialistischen Antisemitismus? Und welche Kontinuitäten und Veränderungen lassen sich in Bezug auf Rassismen und Antisemitismus nach 1945 ausmachen?

Diesen Fragen widmet sich eine Veranstaltungsreihe, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ab Mai 2019 durchführt.

 

Anlässlich der Ausstellung Düşler Ülkesi spricht Chana Dischereit (Initiative „NSU-Komplex auflösen“) mit Cana Bilir-Meier, Ibrahim Arslan (antirassistischer Aktivist sowie Überlebender des Brandanschlags von Mölln 1992), Hannah Peaceman (Zeitschrift „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart“) und Vincent Bababoutilabo (ISD-Bund e.V.) über Kontinuitäten und Veränderungen von Rassismus und Antisemitismus im postkolonialen und postnationalsozialistischen Deutschland sowie damit verbundene Kämpfe um Anerkennung.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter: studienzentrum@bkm.hamburg.de

In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg

 

 

 

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